Direkt gehandelter Kaffee im Online-Shop von CafCaf

Direkthandel mit unseren kolumbianischen Kaffeebauern

Wir zahlen unseren kolumbianischen Farmern garantierte 5,18 Euro pro Kilogramm – und meist sogar 7,19 Euro bzw. 9,00 Euro pro Kilogramm.

Zu unserem Transparenzversprechen

Für uns ist nur direkt gehandelter Kaffee ein fair gehandelter Kaffee. Und zwar fair dir gegenüber und fair unseren Kaffeeproduzenten gegenüber.

Durch unseren direkt importierten Kaffee weißt du, von welchen Farmen in Kolumbien er stammt. Außerdem kannst du sicher sein, dass wir selbst die Beziehung zum Bauern vor Ort pflegen und uns für dich bei regelmäßigen Besuchen auf unseren Partnerfarmen von der Qualität unseres Kaffees überzeugen. Faire Preise und Transparenz stehen bei CafCaf ganz weit oben.

Bei vielen »fairen Siegeln« kommt gerade hinsichtlich der Transparenz immer wieder Kritik an den Organisationen dahinter auf. Obwohl Basispreise und Zuschläge bei Fairtrade-Kaffee immer noch einen hohen Mehrwert für die Kaffeefarmer bieten, ist nie ganz klar, wie viel vom Mehrpreis, den du im Handel bezahlst, wirklich bei den Produzenten ankommt. Die undurchschaubare Preispolitik im Einzelhandel behindert eine komplette Nachvollziehbarkeit zusätzlich.

Auch, dass die Farmer für die Zertifizierung Geld bezahlen müssen, steht immer wieder in der Kritik. Unter solchen Bedingungen ist es für sie schwierig, Kaffee mit dem Augenmerk auf Qualität zu kultivieren. Es gibt natürlich auch Fairtrade-Kooperativen, die für besonders hochwertige Kaffees einen extra Obolus bezahlen, wodurch der Anbau von Qualitätskaffee am Ende durchaus gefördert wird. Diese Praxis ist allerdings von der jeweiligen Organisation abhängig – ebenso die Preisgestaltung.

Warum direkt gehandelter Kaffee?

Direkt gehandelter Kaffee ist ein Garant für qualitativ hochwertigen Kaffee, denn die Farmer werden entsprechend der Qualität ihres Kaffees bezahlt. Wir wollen die Farmer motivieren und ihnen vor allem auch finanziell ermöglichen, Innovationen und Verbesserungen beim Kaffeeanbau anzustreben. Das Ergebnis ist ein höheres Einkommen für die Kaffeebauern und besserer Kaffee für dich.

Kaffee aus dem Direkthandel legt den Schwerpunkt also auf die Qualität. Das ermöglicht fairere Bezahlung weit oberhalb der gängigen Marktpreise (auch für Fairtrade-Kaffee) und eine fruchtbarere Zusammenarbeit. Farmer, wie die unsrigen, die hervorragende klimatische und topografische Anbaubedingungen zur Verfügung haben, können durch Direkthandel in die Lage versetzt werden, kontinuierlich hochwertige Ernten einzufahren, wodurch sie wiederum höhere Einkommen erzielen können.

Das Hauptziel direkt gehandelten Kaffees ist es, das unfaire Machtgefüge am Kaffeemarkt möglichst zu beseitigen, welches in traditionellen Lieferketten vorherrscht. Fehlender Austausch von Information und Standards kann dazu führen, dass die Farmer beim Industriehandel weniger Geld erhalten als sie eigentlich verdient hätten. Daraus kann Misstrauen gegenüber den Mittelsmännern in der Supply Chain entstehen. Der Direkthandel ist ein Versuch, diese Strukturen zu durchbrechen und eine für beide Seiten Vorteile bringende, respektvolle Beziehung aufzubauen.

Ein Vorhaben, das wir in unserem Kaffee-Shop unterstützen.

Direkthandel und Fair Trade – die Unterschiede

Niemand will dem fairen Handel seine hehren Ziele absprechen. Denn trotz aller Zweifel und Kritik an der nachhaltigen Wirksamkeit der Fairtrade-Bestrebungen, ermöglichen sie den Kaffeefarmern mit ihrem durchschnittlich mindestens doppelt so hohen Basispreisen immer noch bessere Lebensgrundlagen als der großindustriell gehandelte Börsenkaffee.

Warum also hat sich CafCaf nicht einfach einer Fairtrade-Zertifizierungsorganisation angeschlossen, sondern besteht auf einem direkten Handel? Besonders deutlich werden unsere Gründe für diese sehr bewusst getroffene Entscheidung, wenn man die Unterschiede zwischen fair und direkt gehandeltem Kaffee betrachtet.

Für Kaffee aus dem Direkthandel verhandeln Käufer und Produzenten ihre Standards selbst. Die Direktkäufer besuchen regelmäßig die Farmen, von denen sie ihren Kaffee beziehen, um sich persönlich und vor Ort zu versichern, dass die vereinbarten Qualitätsniveaus und Anbaupraktiken eingehalten werden. Die Standards beim fairen Handel werden indes von der Zertifikiationsstelle festgelegt. Die Handelsbedingungen werden von einem Mittelsmann, welcher die Organisation vor Ort repräsentiert, verhandelt und überprüft.

Aus dieser unmittelbaren Zusammenarbeit ergibt sich der Name Direkthandel. Bei diesem ist es den Verkäufern möglich, enge und langanhaltende Beziehungen mit einzelnen Farmern aufzubauen. Den Kaffeebauern kostet das keinen Cent.

Planungssicherheit beim Direkthandel von Kaffee mit fairem Preis.

Mit fairen Kaffeepreisen hat der Farmer mehr Planungssicherheit; damit kann er die Qualität seines Kaffees gewährleisten.


Kaffeeverkauf bei der Federación Nacional de Cafeteros

Konventioneller Kaffeeverkauf bei der kolumbianischen Federation. Zu sehen in unserem Kaffee-Dokumentarfilm.


Wer Kaffee per Direkthandel importiert, dem ist daran gelegen, einen möglichst hochwertigen Kaffee anzubieten. Damit diese Qualität langfristig aufrecht erhalten werden kann, wird viel Zeit, Engagement und nicht zuletzt finanzielle Mittel aufgewendet, um dir einen einzigartigen Kaffee anzubieten.

Im Gegensatz dazu unterliegt fair gehandelter Kaffee keinen Qualitätskontrollen im eigentlichen Sinne. So lange die Farmen die Umweltrichtlinien sowie die sozialen und ökonomischen Vorgaben der Zertifizierungsstelle erfüllen, erhalten die Bauern einen Basispreis, der sich zwischen 1 und 1,40 US-Dollar pro Pfund bewegt.

Zwar gibt es Kooperativen, die ihren Farmern die Hochwertigkeit ihrer Kaffees zusätzlich vergüten, dennoch ist die Preisgestaltung bei Fairtrade-Kaffee aber volatil. Diese Preise orientieren sich nämlich trotz aller Fairness unter anderem an den aktuellen Marktpreisen für Rohkaffee, welche sie sich zu überbieten verpflichtet haben. Damit können die Kooperativpreise jederzeit steigen oder eben auch fallen (wenngleich natürlich nie unter den zuvor erwähnten, garantierten Basispreis). Beim Direkthandel bleibt die Preisgestaltung indes konstant. Die kolumbianischen Farmer, welche den Kaffee für unseren Shop produzieren, erhalten von uns mit garantierten 5,18 Euro pro Kilogramm nicht nur mehr Geld, sondern auch einen vom Weltmarkt unabhängig gestalteten Mindestpreis, der ihnen eine bessere Planung und Einkommenssicherung ermöglicht.

Denn – und das haben fairer und direkter Kaffeehandel zumindest gemein – uns ist wichtig, dass unsere Partner von ihrer Hände Arbeit leben können. Und nur, wenn ihnen genügend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, haben sie die Möglichkeit, im wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Sinne nachhaltig zu arbeiten.

CafCaf unterstützt The Pledge

Um unsere Ideale hinsichtlich der Lebensumstände unserer Kaffeeproduzenten und unsere Ansprüche an die Qualität unserer kolumbianischen Single Origin Kaffees zu untermauern, unterstützen wir die Fairness- und Transparenzinitiative The Pledge. Mit unserer freiwilligen Verpflichtung setzen wir uns damit auch offiziell und nachvollziehbar für bessere Konditionen, Nachhaltigkeit, Transparenz und Qualitätsansprüche im Kaffeehandel ein.

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